Düsseldorf, 21.10.2026 – Farbe statt Vandalismus, Gemeinschaft statt grauer Flächen: Gemeinsam mit dem Graffiti-Künstler Jan Hermann und dem Jugendclub Ulmenstraße hat die Rheinwohnungsbau GmbH (RWB) am 19. Oktober 2026 eine besondere Graffiti-Aktion umgesetzt. Fünf Jugendliche gestalteten dabei einen Müllstandort an der Saarbrücker Straße, schräg gegenüber dem Jugendclub, und verwandelten die bislang eher unscheinbare Fläche in einen kreativen Blickfang. Das Projekt ist Teil des Engagements der Rheinwohnungsbau für attraktive Wohnquartiere und geht auf eine Maßnahme des Customer Experience Teams zurück. Das bereichsübergreifende Team wertet die Ergebnisse der Mieterbefragung aus und entwickelt daraus konkrete Verbesserungen für die Quartiere.
Im Rahmen eines Workshops vermittelte Jan Hermann den Teilnehmenden zunächst die Grundlagen der Graffiti-Kunst, verschiedene Techniken sowie den verantwortungsvollen Umgang mit Spraydosen. Anschließend entwickelten die Jugendlichen eigene Ideen und setzten diese gemeinsam an dem Müllstandort um. Das Projekt entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Jugendclub Ulmenstraße, der die Jugendlichen für die Aktion begeisterte und begleitete.
Für die Rheinwohnungsbau verfolgt die Aktion mehrere Ziele. Zum einen möchte das Wohnungsunternehmen junge Menschen fördern, ihre Kreativität stärken und ihnen die Möglichkeit geben, ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten. Zum anderen leistet die Aktion einen Beitrag zur Prävention illegaler Graffiti. Wer die Kunstform unter professioneller Anleitung kennenlernt und legale Gestaltungsmöglichkeiten erhält, entwickelt häufig einen anderen Blick auf öffentliche Räume und deren Wert.
Darüber hinaus trägt das Graffiti zur Verschönerung des Quartiers bei. Wo zuvor ein rein funktionaler Müllstandort stand, ist nun ein individueller Blickfang entstanden. Die von den Jugendlichen entwickelten Heimatmotive schaffen Identifikation und machen sichtbar, was ihren Stadtteil für sie besonders macht. So entsteht ein Ort mit persönlicher Bedeutung, der die Verbundenheit mit dem Quartier stärkt und zeigt, wie junge Menschen ihre Nachbarschaft aktiv mitprägen können.
„Uns ist es wichtig, jungen Menschen Raum für Kreativität und eigene Ideen zu geben. Gleichzeitig möchten wir sie ermutigen, Verantwortung für ihr Umfeld zu übernehmen. Die Graffiti-Aktion verbindet beides und zeigt, wie aus Beteiligung, Kreativität und Gemeinschaft ein echter Mehrwert für das Quartier entstehen kann“, erklärt RWB-Geschäftsführer Thomas Hummelsbeck.
Mit der Aktion setzt die Rheinwohnungsbau ihr Engagement für lebenswerte Quartiere fort. Gemeinsam mit lokalen Partnern wie dem Jugendclub Ulmenstraße schafft das Unternehmen Angebote, die junge Menschen fördern, das Zusammenleben stärken und das Wohnumfeld nachhaltig aufwerten.

