Die Erfolgsgeschichte der Rheinwohnungsbau beginnt im Jahr 1875. Gehen Sie mit uns auf eine Zeitreise.

1875

Der Ursprung der Rheinwohnungsbau

Die Rheinwohnungsbau GmbH fand ihren Ursprung in der Religion, genauer gesagt in den Steyler Missionaren. 1875 von Arnold Janssen gegründet, bereitete der Orden Priester und Laienbrüder auf ihren Auslandseinsatz vor und betreute sie in der Fremde. Das nötige Geld wurde – und wird auch heute noch – mit dem Vertrieb von religiösen Schriften gesammelt. Aufgrund der Brüningschen Notverordnung von 1930 durften diese Gelder jedoch nicht mehr ausgeführt werden. Um Beschlagnahmung und strafrechtliche Verfolgung zu vermeiden, investierten die Missionare die Einnahmen aus dem Verkauf ihrer Schriften nun in den Bau von Wohnraum.

 

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1931

Gründung der Heimwohl AG Mivremia

Die Rheinwohnungsbau GmbH wird am 9. Juli 1931 unter dem Namen „Heimwohl AG Mivremia“ mit einem Aktienkapital von zunächst 50.000 Reichsmark in Köln gegründet. Die eingetragenen Kapitalgeber sind Mitglieder des deutschen Adels. Hinter ihnen verbirgt sich allerdings der Orden der Steyler Missionare.

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1933

Bau von 230 Wohnungen in Berlin

Trotz der schwierigen ökonomischen und politischen Verhältnisse – 1933 ergreifen in Deutschland die Nationalsozialisten die Macht – werden von 1931 bis 1936 insgesamt 230 moderne Wohnungen in 27 Wohnhäuser im Berliner Neu-Westend errichtet. Die insgesamt 230 Wohnungen hatten für die damalige Zeit eine bemerkenswert gute Ausstattung: Zentralheizung, eingerichtete Küchen mit Einbauherden und Doppelspülen, zentrale Wasserversorgung, Parkett oder Linoleumböden. Und das alles in unmittelbarer Nähe des noblen Grunewalds.

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1934

Erhöhung des Grundkapitals auf 250.000 Reichsmark

1934 wird das Grundkapital auf 250.000 Reichsmark erhöht, die Bilanzsumme beträgt bereits 2.673.000 Reichsmark und die Mieteinnahmen belaufen sich auf 126.100 Reichsmark.

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Mai 1937

Umbenennung in Rheinwohnungsbau AG und Umzug nach Düsseldorf

Im Jahre 1937 wird der Geschäftssitz von Köln nach Düsseldorf verlegt, die „Heimwohl AG Mivremia“ wird zur Rheinwohnungsbau Aktiengesellschaft und die Stadt Düsseldorf sowie Düsseldorfer Industrieunternehmen zeichnen Aktien im Wert von 750.000 Reichsmark. Somit erhöht sich das Stammkapital auf 1 Million Reichsmark.

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Oktober 1937

Bau von 1494 Wohnungen

Von 1937 bis 1941 werden in Düsseldorf 241 weitere Häuser mit 1.494 Wohnungen erstellt.

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1941

Übernahme von 42.000 m² Grundstücksfläche und 530 Wohnungen

Am 1. Januar 1941 wurden auf Anregung des Regierungspräsidenten drei Wohnungsbauvereine in den Bestand der Rheinwohnungsbau AG übernommen: Zum einen handelte es sich um die Baugenossenschaft „Eigene Scholle“ in Düsseldorf-Unterrath mit einem schuldenfreien Vermögenswert in Form von 42.000 Quadratmetern unbebauter Grundstücke und 100.000 Reichsmark Restkaufhypotheken aus aufgelassenen Eigenheimen. Zum anderen erwarb die Rheinwohnungsbau Aktiengesellschaft die Baugenossenschaft „Heimat“ in Düsseldorf-Eller, in deren Vorstand auch Wilhelm zur Nieden sowie der spätere Geschäftsführer der Rheinwohnungsbau, Paul Krevet, tätig waren. Die erworbenen Geschäftsanteile von 201 Mietwohnungen wurden in verzinste Mieterdarlehen umgewandelt. Außerdem übernahm die Rheinwohnungsbau AG die Baugenossenschaft „Bauverein Büderich“ und deren Bestand an Mietwohnungen, vorwiegend Zwei- und Dreifamilienhäuser. Die Eigenheime wurden an die Erbauer veräußert, in den Besitz der Rheinwohnungsbau gingen 60 Häuser mit insgesamt 329 Wohnungen und 42.000 Quadratmeter Bauland.

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1942

Nur 9 von 328 Häuser sind von den Kriegsschäden betroffen

Am 14. Mai 1940 erfolgte der erste Luftangriff auf die Stadt Düsseldorf, der kaum Schaden anrichtete. Das sollte bis zum Sommer 1942 so bleiben. Bis dahin wurden 80 Häuser zerstört und etwa 550 schwer beschädigt. Die Luftangriffe wurden heftiger und ein Exodus der Bevölkerung setze ein. Männer wurden eingezogen, Kinder landverschickt. Am 3. März 1945 besetzten die Amerikaner das linksrheinische Oberkassel und es folgte ein sechseinhalb Wochen dauernder Artilleriebeschuss. Am Ende der Kampfhandlungen waren etwa 50 Prozent des Düsseldorfer Wohnraums zerstört und die Stadt atte nur noch 235.000 Einwohner statt den anfänglichen 536.000. Die Kriegsschäden für die Rheinwohnungsbau AG waren hingegen vergleichsweise gering. Von den 328 bei Kriegsende in ihrem Besitz befindlichen Häusern (2053 Wohnungen) waren nur neun Häuser (52 Wohnungen) zerstört. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft kam für Monate zum Erliegen und nur allmählich kehrte man zum Bar-Inkasso der Mieten zurück. Die Nachkriegsjahre wurden durch die Instandsetzung des beschädigten Wohnraums geprägt.

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1948

Vorteilhafte Währungsreform und erste Neubautätigkeiten

1948 erfolgte die Währungsreform. Für 100 RM gab es zirka 6,50 DM. Das Grundkapital der Rheinwohnungsbau AG von einer Million Reichsmark wurde am Stichtag der Währungsreform im Verhältnis 1:1 umgestellt. Die Neubautätigkeiten begannen erst 1950 wieder in einem nennenswerten Umfang. Daneben wurde der Bestand weiter saniert. Auf dem Bild zu sehen: Wilhelm zur Nieden, der erste Vorsitzende, Frau Dr. h.c. Maria Müller-Lütgenau, Mitglied des Aufsichtsrats von 1938 bis 2005, Paul Krevet, Geschäftsführer bis 1975, Dr. Ing. Hermann Hecker, Vorstand 1945 bis 1952

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1953

Umzug in die Sternstraße 71

Ein weiterer wichtiger Schritt: Die Rheinwohnungsbau AG bezog das neue Verwaltungsgebäude auf der Sternstraße 71

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1956

Erstellung von 599 Wohnungen

Auch mit dem Wohnungsbau ging es aufwärts. So konnten bis 1956 85 Häuser mit 599 Wohnungen fertig gestellt werden. Bereits damals wurde schon wieder auf Werthaltigkeit geachtet: Die Qualität der Substanz, die Anlage von Grünflächen und eine aufgelockerte Bebauung.

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August 1956

Umwandlung in eine GmbH

Im Jahr 1956 wird die Aktiengesellschaft in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt. Sie wies eine Bilanzsumme in Höhe von 25.108.000 DM aus. Die Mieteinnahmen waren auf 1.716.800 DM p. a. gestiegen.

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1959

Beginn von umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen

Ab 1959 setzte vorwiegend im Bereich der Altbauten die Modernisierungstätigkeit der Gesellschaft ein. Als grundlegendes Problem stellte sich die Beheizung der Wohnungen mit der zeittypischen Kohle heraus, so dass die vordringlichste Aufgabe nun darin bestand, die Wohnungseinheiten auf Gaseinzelöfen oder Nachtstromheizungen umzustellen. Auch viele Bäder entsprachen nicht mehr dem neuesten Stand. Sie wurden mit Durchlauferhitzern ausgestattet und nach Möglichkeit neu gefliest. Bis 1981 investierte die Gesellschaft 38,7 Millionen DM in die Modernisierung – davon zirka 52 Prozent für Heizungsanlagen und 25 Prozent für die Baderneuerung.

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1960

Flexible Reaktion auf die steigenden Wohnansprüche

In Folge des „Wirtschaftswunders“ der 60er-Jahre stiegen auch die Anforderungen der Mieter an den Wohnungsmarkt. Stand für die Rheinwohnungsbau GmbH bislang die Schaffung preiswerten Wohnraums insbesondere für Familien mit geringem Einkommen im Vordergrund, so verlagerte sich der Blickwinkel nun auf die Steigerung der Wohn- und folglich auch der Lebensqualität der Bewohner. Der vermehrte Bau von Eigenheimen war eine logische Konsequenz der gestiegenen Bedürfnisse. Parallel wurden in den Mietobjekten in zunehmendem Maße Aspekte des modernen Städtebaus berücksichtigt: Ausreichende Grünflächen mit Kinderspielplätzen und eine aufgelockerte Bauweise. Vor allem dem rasant anwachsenden Verkehrsaufkommen kam man durch die Errichtung von Parkplätzen, Garagen und Abstellflächen für Fahrzeuge nach. Der ehemalige Geschäftsführer (1952-1975) und späteres Aufsichtsratsmitglied der Rheinwohnungsbau GmbH, Paul Krevet, prägte maßgeblich die Firmenphilosophie, wonach jeder Wohnungsbenutzer in der Lage sein sollte, die anfallenden Kosten einer seinen Bedürfnissen entsprechenden Wohnung aus seinen eigenen Einkünften zu decken. Er versuchte diesen Ansatz in Einklang mit betriebswirtschaftlichen und marktorientierten Überlegungen zu bringen. Die Idee war, dass der Wohnungsbau so rationell wie irgend möglich betrieben und jegliche Form von Subventionen auf ein Minimum beschränkt bleiben müssten. Ausnahmen: Wohnungsbenutzer aus sozial schwachen Schichten. Hier galt die Gewährung staatlicher Mietbeihilfe als eine sozialpolitische Notwendigkeit. Der durchschnittliche Arbeitnehmer sollte nicht auf Subventionen angewiesen sein. Um die Effizienz zu steigern, wurde die Verwaltungsarbeit vereinfacht. Der Düsseldorfer Wohnungsmarkt war von der Nachkriegszeit bis heute ein Spiegelbild des gravierenden Strukturwandels, dem die Landeshauptstadt unterworfen war. Von einer Stahl- und Verwaltungsstadt hin zu einer Dienstleistungsmetropole.

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1965

Einführung (und später Aufgabe) des Vollmontagesystems

Die Rheinwohnungsbau GmbH verfolgte ein Konzept, wonach vorgefertigte Bauteile Verwendung finden sollten. Ziel war die Verkürzung der Bauzeit und eine entsprechende Verringerung der Erstellungskosten. Ein erster innovativer Schritt in Richtung „Rationalisierungsmaßnahmen“ war das Vollmontagesystem, später auch „Westdeutscher Plattenbau“ genannt. Hierbei wurden Fassaden, Treppen und sogar Wände in Beton vorgefertigt und anschließend zur jeweiligen Baustelle transportiert. Dort wurden die Teile einfach montiert. Selbst die sanitären Installationsleitungen waren bereits in die vorgefertigten Betonteile eingegossen, was heute bei der Sanierung zu großen Problemen führt. In Lörick und später in Garath und Benrath entstanden auf diese Weise ganze Gebäudekomplexe. Einige Bauten in Niederkassel, z.B. in der Amboßstraße, Gocher Straße und am Niederkasseler Lohweg stehen heute unter Denkmalschutz. Im Laufe der Zeit nahm man jedoch Abstand von diesem Schnellbausystem, da kostendeckende Stückzahlen, die für eine preisgünstige Bauweise erforderlich waren, nicht erreicht wurden.

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1974

Bau von weiteren 211 hochmodernen Wohnungen

Anfang der 70er Jahre gab es bei der Rheinwohnungsbau GmbH eine rege Bautätigkeit. So wurden 211 neue Wohneinheiten nach modernsten Maßstäben erbaut. Hauptsächlich davon betroffen waren die Wohnanlagen auf dem Volkardeyer Weg, der Corellistraße und im Stadtteil Lichtenbroich.

1985

Übernahme der Mannesmann Wohnungs – Baugesellschaft

In den Jahren 1985 und 1987 begann für die Rheinwohnungsbau GmbH ein neues Kapitel ihrer Firmengeschichte. Sie kaufte von der Mannesmann Wohnungsbaugesellschaft 1224 Wohnungen in Duisburg-Ungelsheim, Hüttenheim und Huckingen. Diese waren öffentlich gefördert, jedoch vielfach bereits frei von der Sozialbindung. Noch nie zuvor hatte das Unternehmen einen Zukauf in dieser Größenordnung getätigt. In den folgenden Jahren wurden entsprechende Millionenbeträge in Modernisierungsmaßnahmen investiert. So wurden in den 80er-Jahren die alten holzgerahmten Fenster gegen Kunststofffenster mit Isolierverglasung ausgetauscht. Doch diese großen Modernisierungsschübe waren nicht alles. Bei Auszug eines Mieters wurde die Wohnung umfassend renoviert und saniert. Alte Bausubstanz wurde immer technisch auf der Höhe der Zeit gehalten.

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1986

Bau der Wohnanlage „Düsseldörfchen“

Pünktlich zur Bundesgartenschau wurde im Stadtteil Wersten das „Düsseldörfchen“ errichtet. Nördlich der Autobahn A46 gelegen wurde diese idyllische Wohnanlage im Zuge der 1986 in Düsseldorf stattfindenden Bundesgartenschau angelegt. Ein Relikt der Bundesgartenschau ist ein kleiner Teil des Südparks. Naherholung direkt vor der Haustüre.

1989

Aufhebung des Wohnungs – Gemeinnützigkeits – Gesetzes

Die Aufhebung des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes zum 31.12.1989 stellte eine Zäsur in der Geschichte der staatlich geförderten Wohnungsbaupolitik dar. Die Rheinwohnungsbau GmbH agierte auch unter den neuen Rahmenbedingungen prompt und flexibel. So lässt sich bereits Mitte der 90er Jahre ein Überangebot an Wohnraum feststellen, obwohl im Zuge der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten durch die gesteigerte Binnenwanderung aus den neuen in die alten Bundesländer eine mittelfristige Wohnraumknappheit herrschte.

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1992

Verleihung des Umweltschutz – Preises

Mit dem Wegfall der Wohnungsgemeinnützigkeit im Jahre 1991 ergaben sich ganz neue Perspektiven. Ohne Steuervorteile beim Finanzamt entfiel die Kostenmiete für die frei finanzierten Wohnungen. Folglich konnte für alle Wohnungen, die nicht öffentlich gefördert waren, die marktübliche Miete gefordert werden. Noch heute gehört es zu den Prinzipien der Rheinwohnungsbau GmbH, Wohnungen für die breite Bevölkerung zu einem angemessenen Preis zur Verfügung zu stellen. Allerdings schafft sie dies seit den 90er-Jahren durch Kernsanierung und Neubauwohnungen mit gehobener Ausstattung. So bietet das Unternehmen heute für ziemlich jede Bevölkerungsschicht den passenden Wohnungstyp an. Für ihre Bemühungen um die Sanierung von Altbauten wurde ihr 1992 von der Stadt Düsseldorf der Umweltschutzpreis verliehen.

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1999

Aufwertung Jagenberggelände

Ende der 90er Jahre galt das Jagenberggelände als problematisches, unattraktives Wohngebiet. Nachbarschaftskonflikte, Vandalismus und Lärmbelästigungen waren an der Tagesordnung. Ein multikulturelles Konfliktpotential, welches durch die enge Bebauung noch verschärft wurde, kaum Platz für Kinder und keine Treffpunkte für Jugendliche. Um diese Probleme in den Griff zu bekommen, gründeten die vier beteiligten Wohnungsunternehmen und Vertreter verschiedener Ämter der Stadt Düsseldorf im Mai 1999 den Arbeitskreis „Leben und Wohnen im Jagenberggelände“. Die Treffen dieses Arbeitskreises finden bis heute statt. Durch ein Servicebüro im Wohnquartier und einen eigenen Hausmeister vor Ort hatte die Rheinwohnungsbau GmbH bessere Möglichkeiten, die passenden Familien für ihre Wohnobjekte auszusuchen als das Amt für Wohnungswesen. Die Wohnungsunternehmen stellten im März 2001 Sondermittel in Höhe von 120.000 DM als Anschubfinanzierung von Projekten und Maßnahmen zur Verfügung. Eine Streetworkerstelle für Jugendarbeit wurde finanziert und Organisationen wie der Kinderschutzbund und die „Aktion Gemeinwesen und Beratung“ (AGB) bekamen Gelder für Sprachförderkurse und Hausaufgabenbetreuung. Während der Kurse lernten Mütter nicht nur die deutsche Sprache, sie lernten sich auch untereinander näher kennen. Um religiöse Barrieren zu überwinden, führte die AGB in 2004 eine Projektreihe mit dem Namen „Abraham trifft Ibrahim“ durch, die ebenfalls über die Sondermittel finanziert wurde. Alle Ideen, Projekte und Maßnahmen, die in den vergangenen Jahren durch den Arbeitskreis initiiert und gefördert wurden, haben dazu geführt, dass „der Zusammenhalt zwischen den Menschen größer geworden ist“, resümiert Armin Dusend, Leiter des Bürgerhauses Bilk. Außerdem können alle Maßnahmen und Möglichkeiten fortgesetzt werden, da die „Aktion Mensch“ hierfür Gelder mit einem Gesamtvolumen von 250.000 Euro über einen Zeitraum von drei Jahren zur Verfügung stellt. Trotz allen Engagements ist ein Manko geblieben: Für die Jugendlichen gibt es immer noch zu wenig Angebote, Räume und Möglichkeiten einer sinnvollen Freizeitgestaltung. Im Sinne einer nachhaltigen Verbesserung des Wohnklimas ist dies ein Anliegen des Arbeitskreises und der Rheinwohnungsbau GmbH für die Zukunft.

1999

2004

Kernsanierung des Damenblocks in Berlin

In diesem Jahr erfolgte eine Kernsanierung des „Damenblocks“, der inzwischen unter Denkmalschutz steht. Aus 32 Appartements wurden 18 großzügige Wohnungen zwischen 77 und 110 Quadratmetern. Ausgestattet mit Fußbodenheizung, Eichenparkett, hochwertigen Bädern und Balkonen. Ganz im Trend der Zeit, denn die Nachfrage nach großzügigen Altbauwohnungen steigt, besonders bei jungen Leuten.

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2005

Kernsanierung des Wohngebiets Wimpfener Straße

Seit 2005 wird das Wohnquartier Wimpfener Straße in Düsseldorf-Benrath saniert. Zu Beginn der Arbeiten entsprach der technische Zustand der Gebäude nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Mangelnder Schallschutz minderte die Wohnqualität, fehlende Wärmedämmung führte zu hohem Energieverbrauch. Die Verkleidung mit Betonfertigteilen sorgte darüber hinaus für ein schlechtes Image der Anlage („Plattenbau“). Nach Leerzug der 45 Wohnungen wurden die Häuser kernsaniert: Umgestaltung der Fassaden und der Innenräume, Wärme- und Schallschutzmaßnahmen in den Fassaden, heller und freundlicher Putz und Vorstellbalkone sorgten für erheblich verbesserte Wohnqualität. Die Küchen und Bäder wurden gefliest, die Wohnräume mit Parkett ausgestattet, Kunststofffenster verbaut, eine Lüftungsanlage installiert und statt der bisherigen Fahrradkeller stehen den Mietern nun komfortable Fahrradhäuschen aus Lärchenholz zur Verfügung. Die Wärmeerzeugung erfolgt nun über ein Nahwärmenetz statt über Durchlauferhitzer, Warmwasser über eine geräuscharme Wärmepumpe, die die Abluft der Wohnungen als Wärmequelle verwendet.

2006

Bau der ersten Solarsiedlung am Düsseldorfer Medienhafen

In den 80er Jahren entwickelte sich der Düsseldorfer Hafen vom Industriestandort zum Szenetreff der neuen Medienbranche. In den alten Getreidesilos fanden Dienstleister und Zulieferer der Medienindustrie ein faszinierendes Ambiente, für deren Arbeitnehmer fehlten jedoch entsprechende Wohnungen. Aus diesem Grund errichtet die Rheinwohnungsbau GmbH dort nun eine der ersten Solarsiedlungen in NRW. 101 attraktive und großzügige Wohnungen sowie repräsentative Büroräume und Ladenlokale entstanden hier bis zum Jahr 2007. Mit diesem zukunftsweisenden Projekt erfüllt die Rheinwohnungsbau GmbH nachhaltig die stetig steigenden Anforderungen an modernes und individuelles Wohnen und Arbeiten. Das Wohnprojekt zeichnet sich durch moderne Architektur und höchsten Wohnkomfort aus. Die Nutzung regenerativer Energien ist in Zeiten ständig steigender Kosten für Gas und Öl aktueller denn je. Der Begriff „Solarsiedlung“ gibt bereits Auskunft darüber, welches primäre Ziel verfolgt wird: Die Nutzung kostenloser Sonnenenergie: Das in Bad und Küche benötigte warme Wasser wird im Jahresdurchschnitt zu 50 über die solarthermische bereitgestellt, den Rest stellt die Fernheizung zur Verfügung. Um das Qualitätssiegel „Solarsiedlung“ zu erhalten, dürfen nicht mehr als 35 kWh Heizenergie pro m² Wohnfläche im Jahr benötigt werden. Gerade bei innerstädtischen Lagen wie dem Medienhafen findet zentrumsnahes und lebendiges Leben und Wohnen nah an Lärmemissionen statt. So bestand die Aufgabe der Rheinwohnungsbau GmbH darin, das Leben an diesem Standort so komfortabel wie möglich zu gestalten. Das Lüftungssystem ist derartig konstruiert, dass ein regelmäßiger Luftaustausch in der Wohnung erfolgt, ohne ein Fenster öffnen zu müssen. So entsteht ein exzellentes Raumklima, vor allem zu Nachtzeiten – trotz geschlossener Fenster in den Schlafräumen. Die innerhalb der Wohnung untergebrachte Technik erlaubt allen Wohnungsnutzern, die Lüftungsanlage ihren individuellen Bedürfnissen anzupassen. Dank vollkommen getrennter Kanalsysteme gibt es auch keinen „Luftkontakt“ mit dem Nachbarn. Mit dem Einsatz dieser innovativen Technik wird vor allem ein ökologisches Ziel verfolgt: Die dauerhafte Reduzierung der CO²-Emissionen. Düsseldorf-Medienhafen

  • 101 Mietwohnungen
  • 2 Ladenlokale
  • insgesamt rd. 9.330m² Fläche

Bürogebäude

  • insgesamt rd. 1.400 m² Nutzfläche
  • angeschlossene Tiefgarage (135 Plätze)

Standort: Hammer Straße, Gladbacher Straße, Gilbachstraße Düsseldorf

2008

Neubau Solarsiedlung Garath-Nordwest 1. Bauabschnitt

Im Jahre 2008 wurde in Düsseldorf-Garath eine neue Solarsiedlung mit insgesamt 113 Wohnungen und 200 Tiefgaragenstellplätzen in vier Tiefgaragen errichtet. Für den Neubau wurden ca. 26,5 Mio. Euro und für die Modernisierung ca. 7,5 Mio. Euro investiert. Abgeleitet aus dem städtebaulichen Konzept mit der Einschätzung des Wohnungsbedarfes und der möglichen Nutzergruppen, wird ein vielfältiges Wohnangebot mit unterschiedlichen Wohnlagen und einem differenzierten Wohnungsmix realisiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Bereitstellung preiswerten, familiengerechten Wohnraums nach dem Prinzip „Wohnen mit eigener Haustür“: Die Wohnungsgrößen der „gestapelten Reihenhäuser“ sind mit denen im Geschosswohnungsbau vergleichbar, der Eigenheimcharakter gibt ihnen eine hohe Attraktivität. Darüber hinaus sind kleinere, altengerechte Wohnungen für Senioren sowie behindertengerechte Wohnungen vorgesehen. Verschiedene Oberflächenmaterialien sorgen für eine Identifikation stiftende Gebäudegestaltung und geben der Fassade spannungsreiche Proportionen. Einzelne Bauteile wie Haustüren und Fensteröffnungsflügel setzen zudem farbige Akzente. Düsseldorf-Garath 1. Bauabschnitt

  • 57 Mietwohnungen mit insgesamt ca. 4570 m² Wohnfläche sind mittlerweile fertig gestellt
  • 58 Tiefgarageneinstellplätze

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2009

Bau von 108 Wohneinheiten in Düsseldorf Lierenfeld

Bau von 108 neuen Wohnungen auf höchsten Standards an Wohnqualität und Energieeffizienz. Seit dem Jahre 2008 sind die Bauarbeiten des neuen Wohnquartiers Düsseldorf-Lierenfeld/Eller im Gange. Hier entstehen die unterschiedlichsten Wohnformen und -größen in insgesamt 108 neuen Wohneinheiten. Im Osten befindet sich eine große Grünfläche mit hohem Freizeitwert und auch die Straßenräume sind stark durchgrünt. Weiterhin sorgen die Wohnräume und die vorgelagerten, südorientierten Mietergärten und Dachterrassen für eine hohe Aufenthaltsqualität. Neben- und Schlafräume sind an der Nordseite untergebracht. Die Wohnküchen sind zusätzlich mit Tageslicht durchflutet und profitieren durch das Konzept des „Durchwohnens“ auch von der sonnigen Ausrichtung der Wohnzimmer. Das Abrücken von der Straße sichert nicht nur eine gewisse Privatsphäre, es ist auch aus energetischen Gründen sinnvoll. Die Fassaden können die Sonne fast vollständig empfangen und die Energie wird kostenlos zur Beheizung genutzt. Die gesamte Planung ist darauf abgestimmt, die bestmöglichen, passivsolaren Gewinne zu erzielen. So wird nicht nur Energie gespart, sondern auch die Baukosten zur Einhaltung des gewünschten Energielevel gesenkt. Die Bebauung des Innenhofes ist Ost-West-, Mietergärten und Wohnzimmer West-orientiert. Eine ausreichende Belichtung der Wohnungen und eine direkte Besonnung vormittags mit der Ostsonne und nachmittags mit der Westsonne sind somit gegeben.

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2010

Bau von 14 Einfamilienhäusern zum Erwerb in Düsseldorf Lierenfeld

Die Häuser wurden schlüsselfertig hergestellt, bis auf die Wandtapezierung und die Oberbodenbeläge. Düsseldorf, Breslauer Straße

  • 14 Einfamilienhäuser zum Erwerb
  • Attraktive Energiesparhäuser
  • Reihen- und Doppelhäuser in Massivbauweise
  • voll unterkellert
  • KfW 60-Standard
  • Grundstücksgrößen zwischen 153 m² und 422m²
  • Wohnflächen zwischen 137 m² und 141 m²

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Oktober 2011

2. Bauabschnitt Düsseldorf Garath – Nordwest

  • 65 Mietwohnungen mit insgesamt rund 4.490 m² Wohnfläche
  • 58 Tiefgarageneinstellplätze
  • davon 27 dieser Wohnungen können mit einem Wohnberechtigungsschein des Typs „A“ oder „B“ bezogen werden
  • 8 Gruppenwohnungen von 41 – 47 m² zuzüglich einer betreuten Wohnung mit 66 m²

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2012

3. Bauabschnitt Düsseldorf Garath- Nordwest

  • 65 | 2-4 Zimmer Mietwohnungen mit ca. 5.100 m² Wohnfläche
  • 48 Tiefgarageneinstellplätze
  • davon werden 12 Wohnungen mit öffentlichen Mitteln des Landes NRW gefördert

Energiekonzept: KfW 55 Standard (deutlich besser als die Mindestwerte gemäß EnEV 2009) mit Anschluss an das Fernwärmenetz der Stadtwerke Düsseldorf (Heizwerk Garath mit 80% Anteil Biomasse) sowie kontrollierte Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung. Alle 65 Wohnungen des dritten Bauabschnittes in Düsseldorf-Garath sind in das Nachfolgeprojekt „100 Klimschutzsiedlungen in NRW“ aufgenommen worden. Die Wohnungen des 1. und 2. Bauabschnittes wurde im Rahmen des Projektes der EnergieAgentur.NRW „50 Solarsiedlungen in NRW“ errichtet.

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Mai 2012

3. Bauabschnitt Düsseldorf Eller

  • 48 | 2-4 Zimmer Mietwohnungen mit ca. 3.800 m² Wohnfläche
  • 49 Tiefgarageneinstellplätze
  • 27 dieser Wohnungen werden mit öffentlichen Mitteln „Typ B“ des Landes NRW gefördert

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September 2012

Erstellung von 34 Eigentums- sowie 8 Mietwohnungen in Berlin-Lankwitz

In der Kiesstraße 35-43 in Berlin-Lankwitz (neben Pfarrkirche Mater Dolorosa) entstehen bis Ende des Jahres 2013 insgesamt 34 Eigentumswohnungen. Sie verteilen sich auf fünf Häuser, die harmonisch rund um einen Anger angeordnet sind – und so den Namen der Wohnanlage entstehen ließen. Mit Größen zwischen 55 m² und 160 m² sowie abwechslungsreichen Grundrissen sind die Wohnungen auf unterschiedlichste Ansprüche zugeschnitten und versprechen hohen Wohnkomfort in jeder Lebenssituation. Parallel zum Neubau findet Am Kiesanger eine energetische Modernisierung in einem Bestandsbau statt, wo zusätzlich 8 großzügige und moderne Mietwohnungen entstehen. Mit Ihrer Wohnung Am Kiesanger genießen Sie hohe Lebensqualität und sind bestens gerüstet für die Zukunft.

  • 34 | 2-5 Zimmer Neubau-Eigentumswohnungen insgesamt ca. 3.200 m² Wohnfläche
  • 8 großzügige Mietwohnungen im sanierten Altbau mit ca. 1.150 m² Wohnfläche
  • rund 25 Stellplätze

Juni 2013

Wohnbebauung Düsseldorf Unterbacher Straße | Kempgensweg (ab 2013)

  • 28 | Seniorenwohnungen mit einer Wohnfläche von rund 1.590 m² | Wohnungsmix 2- bis 3-Raumwohnungen
  • 51 | Familienwohnungen mit einer Wohnfläche von rund 3.815 m² | Wohnungsmix 2- bis 4-Raumwohnungen
  • 101| Tiefgaragenstellpätze

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2015

Quartiers – Entwicklung in Düsseldorf – Lichtenbroich

  • Umfassende Neugestaltung des Quartiers durch behutsame Sanierung/Umbau, Erweiterung sowie teilweisen Abriss und Neubebauung.
  • Erhöhung der vorhandenen Wohnfläche von derzeit 11.520 m² auf ca. 14.430 m²/+ 25 %
  • Künftig hoher Anteil an barrierefreien Wohnungen im EG und bei den Erweiterungsbauten sowie Neubauten in allen Geschossen
  • Ausweisung eines Grundstücksteiles zur Entwicklung mit 12 Einfamilienhäusern
  • Künftiger Wohnungsmix soll aus 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen bestehen; die Gesamtanzahl der Wohnungen wird sich reduzieren

Juli 2015

Das „Anna Quartier“ in der Altstadt von Düsseldorf

Lebendiges Zentrum in der Düsseldorfer Altstadt

  • Moderne Pflegeeinrichtung der dritten Generation in Form von Hausgemeinschaften für 86 ältere Menschen
  • 28 Mietwohnungen unterschiedlicher Größe
  • 3 Ladenlokale
  • Wohnbereich (Konvent) für die Schwestern des Ordens der Michaelitinnen
  • Tiefgarage mit 60 Stellplätzen

In Kürze erhalten Sie mehr Informationen.

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