Schottland – das Land der mystischen Highlands, geschichtsträchtigen Burgen und rauen Küsten hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Nach meinem Aufenthalt in Barcelona und Dänemark war ich gespannt, wie sich die Architektur und Kultur hier im Norden Europas präsentieren würden – und ich wurde nicht enttäuscht.
Mein Ausgangspunkt war Edinburgh, eine Stadt, die wie ein lebendiges Geschichtsbuch wirkt. Die Royal Mile, gesäumt von historischen Gebäuden, führt direkt zum imposanten Edinburgh Castle, das majestätisch über der Stadt thront. Besonders beeindruckt hat mich der Kontrast zwischen den mittelalterlichen Gassen der Altstadt und der eleganten Georgianischen Neustadt. Beim Sonnenuntergang auf dem Arthur’s Seat konnte ich die ganze Stadt überblicken – ein Moment, den ich nie vergessen werde.



Abseits der bekannten Pfade entdeckte ich Orte wie die geheimnisvolle Rosslyn Chapel oder das historische Goldstones Land – kleine architektonische Juwelen, die Geschichten aus längst vergangenen Zeiten erzählen. Die schottische Architektur ist geprägt von Stein, Geschichte und einer gewissen rauen Eleganz, die mich tief berührt hat.
Ein echtes Highlight war mein Besuch im Highland Folk Museum. Hier konnte ich das Leben vergangener Jahrhunderte hautnah erleben – von rekonstruierten Bauernhäusern bis hin zu alten Handwerksstätten.
Auch Skara Brae auf den Orkney-Inseln, das älteste bekannte Dorf Großbritanniens, hat mich mit seiner über 5000-jährigen Geschichte fasziniert.
Natürlich durfte auch ein Abstecher in die Highlands nicht fehlen. Die weiten, mit Heidekraut überzogenen Landschaften im Herbst, die mystische Isle of Skye mit ihren Fairy Pools und dem Old Man of Storr – all das wirkte wie aus einem Märchen. Besonders das Eilean Donan Castle, das auf einer kleinen Insel thront, war für mich ein Sinnbild schottischer Romantik.
Filmfans kommen in Schottland ebenfalls auf ihre Kosten: Ob das Glenfinnan-Viadukt aus den Harry-Potter-Filmen oder die Drehorte der Serie „Outlander“ wie das Doune Castle oder Midhope Castle – überall begegnet man bekannten Kulissen, die in der Realität noch beeindruckender wirken.
Ein weiteres Highlight war für mich das Wohnprojekt „Ardoch House“ im Cairngorms National Park. Die Moxon Architects haben hier drei historische landwirtschaftliche Gebäude zu einem Gästehaus, Künstlerstudio und Gewächshaus umgebaut. Besonders spannend fand ich die Kombination aus traditionellen Materialien wie Lehmputz und Holzdecken mit modernen Elementen wie Eichenholzmöbeln und nachhaltiger Technik. Die Granitmauern dienen als Wärmespeicher, und das Regenwasser wird zur Bewässerung genutzt – ein gelungenes Beispiel für nachhaltige Architektur im Einklang mit der Natur.
Was mir in Schottland besonders aufgefallen ist: Die Architektur erzählt Geschichten. Ob mittelalterliche Burgen, viktorianische Stadthäuser oder moderne Umbauten – jedes Gebäude scheint ein Kapitel der schottischen Geschichte zu bewahren. Und diese Geschichte wird lebendig, wenn man in einem kleinen Pub bei einem Pint und keltischer Musik mit den herzlichen Menschen ins Gespräch kommt.
Danas Reisetipps für Schottland im Überblick:
– eintauchen in das Leben vergangener Jahrhunderte.
– Geschichte auf jedem Schritt.
– für einen unvergesslichen Blick über Edinburgh.
– das älteste Dorf Großbritanniens entdecken.
– Naturwunder wie die Fairy Pools und der Old Man of Storr erleben.
– ein Märchenschloss auf einer Insel.
– von Harry Potter bis Outlander.
– nachhaltige Architektur im Nationalpark erleben.
– keltische Musik, Gastfreundschaft und gute Gespräche.
Schottland hat mich mit seiner Vielfalt, seiner Geschichte und seiner wilden Schönheit tief beeindruckt. Es ist ein Land, das man nicht nur bereist, sondern erlebt – mit allen Sinnen.
Hier geht’s zu Danas Google Maps Liste mit allen Highlights: https://maps.app.goo.gl/CZwHdSV1GABfXqUGA?g_st=iw
Waren Sie schon einmal in Schottland? Was hat Sie am meisten beeindruckt? Verraten Sie es uns in den Kommentaren!










1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort
Als Mieter der Rheinwohnungsbau finde ich es besonders toll einen kleinen Erlebnisbericht über mein absolutes Traumland, das ich in etlichen Jahren immer wieder gerne bereist habe. neben der Lage und Architektur Edinburgs, der urwüchsigen, oft einsamen, Landschaft und dem besonderen schottischen, ständig wechselnde, Licht, mag ich ganz besonders die aufgeschlossenen, herzlichen und großzügigen Menschen. Seit meiner ersten Reise 1981 nach Schottland habe ich sehr gute Freunde dort gewonnen, mit denen ich bis heute engen Kontakt habe.