08.02.2021

Sophie Schornstein durchläuft gerade ihre Ausbildung zur Immobilienkauffrau bei der RWB. Sie befindet sich derzeit im 2. Ausbildungsjahr und absolviert den schulischen Teil ihrer Ausbildung am Europäisches Bildungszentrum in Bochum (EBZ). In unserem Interview erzählt sie uns, wie die Pandemie ihre Ausbildung beeinflusst und gibt anderen Auszubildenden Tipps für die Gestaltung des Arbeitsalltags außerhalb des Büros. 

Wie oft arbeiten Sie derzeit mobil?

Da derzeit kein Präsenzunterricht stattfinden kann, absolviere ich den Onlineunterricht von zu Hause. Ansonsten arbeite ich eher selten von zu Hause, da ich noch viel Rücksprache mit dem Team halten muss. 

Wie findet der Berufsschulunterricht statt? 

Anfang bis Mitte des Jahres 2020 fand der Unterricht ausschließlich online statt. Ab dem Beginn des 2. Lehrjahres im September 2020 durfte wir wählen, ob wir zum Präsenzunterricht kommen oder weiterhin online unterrichtet werden. Der letzte Unterrichtsblock war dann wieder ausschließlich online. Wie es in diesem Jahr weiter geht, weiß noch keiner so genau. 

Können die Lerninhalte trotz Onlineunterricht gut vermittelt werden? 

Ich bevorzuge den Präsenzunterricht. Dadurch, dass wir jetzt digitalen Unterricht haben, muss Vieles in Eigenregie erarbeitet werden. Die Skripte werden ebenfalls digital über die Plattform Teams besprochen. Aufgrund schlechter Internetverbindungen kommen wir oftmals nicht mit dem gesamten Stoff durch.  

Wie tauschen Sie sich mit Mitschülern und Kollegen aus? 

Tatsächlich wird sich unter den Mitschülern sehr wenig bis gar nicht ausgetauscht. Ganz selten wird in unserer „Stufen-WhatsApp-Gruppe“ geschrieben. Bei der RWB kommuniziere ich derzeit überwiegend per E-Mail oder Telefon, um mit meinen jeweiligen Ansprechpartnern aus den Abteilungen Rücksprache zu halten oder um Fragen zu stellen. 

Welche Tipps & Tricks haben Sie für andere Auszubildende, die mobil arbeiten? 

Da es zu Hause viele Ablenkungen gibt, empfehle ich, sich einen richtigen Arbeitsplatz einzurichten und für Ruhe zu sorgen. Die Vorhänge am Fenster werden Zuhause vermutlich häufiger zugezogen, weil das Display des Notebooks sonst oft zu dunkel ist. Es ist trotzdem wichtig, regelmäßig die Sonne reinzulassen. Gleichzeitig sollte auch das Fenster zum Lüften geöffnet werden. Es ist ratsam, sich zwischendurch immer mal wieder kurz zu bewegen, um nicht den ganzen Tag starr vor dem Bildschirm zu sitzen. 

Vielen Dank für das Interview. Wir wünschen Ihnen für ihre Ausbildung weiterhin viel Erfolg und hoffen, dass Sie bald wieder gemeinsam mit ihren Mitschülern am EBZ lernen können. 

Ansprechpartner
Inga Baldyga
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