28.10.2016

riegel-vor-2Zum vierten Mal berät die NRW-Polizei bei der Aktionswoche „Riegel vor! Sicher ist sicherer“ Bürgerinnen und Bürger zum Thema Einbruchsschutz. Die Wohnungswirtschaft beteiligt sich landesweit an der wichtigen Initiative.

Vom 24. bis zum 30. Oktober sind die Expertenteams der Polizei landesweit unterwegs und informieren die Menschen vor Ort. Auch die Wohnungsunternehmen und -genossenschaften sind mit dabei: Sie nutzen die Aktionswoche „Riegel vor! Sicher ist sicherer“ um ihre Mieterinnen und Mieter zu sensibilisieren, Partnerschaften mit den lokalen Polizeibehörden zu schließen oder zu bekräftigen.

VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter nutzt die Aktionswoche, um sich bei zahlreichen Ortsterminen in ganz Nordrhein-Westfalen über das Engagement der Mitgliedsunternehmen zu informieren. So besucht Rychter etwa Herne und Emsdetten, Köln, Düsseldorf und Duisburg sowie Arnsberg und Lemgo.

„Sich in den eigenen vier Wänden sicher zu fühlen ist ein Grundbedürfnis“, so der VdW-Verbandsdirektor. „Die Wohnungswirtschaft im Westen engagiert sich aber auch darüber hinaus für das Sicherheitsgefühl in den Wohn- und Stadtquartieren, denn auch dort wollen sich die Menschen natürlich angstfrei bewegen können.“ Rychter betont, dass zusätzliche Sicherheitstechnik zwar wichtig sei, die Wohnkosten aber möglichst nicht erhöhen dürfe. „Viel erreicht man auch durch sozialen Zusammenhalt in funktionierenden Nachbarschaften, durch aufmerksame Mieterinnen und Mieter und durch ein Klima, in dem sich die Menschen vertrauen und für einander einstehen.“

Viele Maßnahmen können Einbrechern die Tat erschweren oder gar unmöglich machen. Dazu gehören widerstandsfähige Fenster und Türen, aufmerksame Nachbarn und die Reduzierung von Angsträumen in den Wohnquartieren.

„Besonders bei den sogenannten Smart-Home-Technologien hat sich viel getan. Damit lässt sich der mechanische Schutz sinnvoll ergänzen“, erklärte Innenminister Ralf Jäger auf der Auftaktveranstaltung zur Aktionswoche. Per Smartphone-App können Hausbesitzer während des Urlaubs ihre Anwesenheit durch Licht und Klang simulieren, per Livestream überprüfen, ob daheim alles in Ordnung ist und im Notfall Alarm auslösen. „Mechanischer Einbruchsschutz bleibt elementar“, betonte Jäger. „Denn ohne die entsprechenden baulichen Vorrichtungen bringen elektronische Systeme rein gar nichts.“ Zudem sei es wichtig, in der Nachbarschaft achtsam zu sein. „Nachbarn bemerken meist schnell, wenn etwas in ihrer Gegend nicht stimmt. Wem etwas Verdächtiges auffällt, der sollte sofort die 110 wählen“, sagte der Minister.

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Valbona Elshani
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