08.09.2020

In unserer neuesten Düsseldorf Lovestory geht es um das Herz von Unterbilk: die Lorettostraße. Sie ist circa 350 Meter lang, beginnt am Fürstenwall und endet an der Kreuzung Neusser Straße/Weiherstraße.

Auf unserer Suche nach neuen spannenden Geschichten für unsere Lovestories haben wir im letzten Jahr Katharina aus Bilk an der Apollowiese getroffen. Sie ist vor einiger Zeit nach Düsseldorf gezogen und hat sich hier sofort sehr wohlgefühlt. Auf die Frage, wo es ihr am besten gefällt, hatte sie ohne langes Überlegen eine Antwort parat: „Auf der Lorettostraße!“

Warum magst du diesen Ort?

Dort gibt es viele kleine und besonders individuelle Läden. Ich finde, diese Straße besitzt ein gewisses Flair, das mir persönlich sehr gefällt.

Wie lange lebst du schon in Düsseldorf?

Ich lebe nun seit vier Jahren hier.

Woher stammst du ursprünglich?

Ich komme aus Münster.

Wieso bist du nach Düsseldorf gekommen?

Damals bin ich zum Studieren und Arbeiten nach Düsseldorf gekommen.

Beschreibe uns bitte kurz deinen Heimatstadtteil Bilk. Was macht deinen Stadtteil aus? Was gefällt dir besonders gut?

Bilk ist wegen seiner zentralen Lage super zum Leben geeignet. Durch die gute Anbindung ist man schnell im Medienhafen oder auch in der Innenstadt. Auch jungen Leuten wird dort einiges geboten. Es gibt viele kleine Cafés und urige Kneipen.

Kannst du dir vorstellen für immer in Düsseldorf zu bleiben? Wenn ja, warum?

Ja, ich kann mir definitiv vorstellen, hier zu bleiben. Düsseldorf bietet einen guten Mix aus Großstadt und Natur, sodass man hier auch perfekt eine Familie gründen und Wurzeln schlagen kann.

Wir suchten noch gemeinsam nach einem schönen Hintergrund und das passende Licht für unser Foto und unser kurzes, aber sehr freundliches Treffen endete.

Die Lorettostraße

Zwischen Häusern aus der Gründerzeit findet man einen Mix aus trendigen inhabergeführten Geschäften. Boutiquen, Friseure, Feinkostläden, Fitnessclubs, tolle Restaurants und Cafés – hier kann man sich wohlfühlen. Im Microversum Lorettostraße fehlt es an nichts. Diese besondere Atmosphäre zieht so auch Besucher aus der ganzen Stadt, der näheren Umgebung und sogar Touristen an. Im Sommer steht man gerne Schlange, um ein köstliches Joghurteis bei Yomaro genießen zu können. In der Mittagszeit gesellen sich zu dem sonst eher legeren Publikum Anzugträger aus dem benachbarten Medienhafen und nutzen das vielfältige Mittagsangebot in den angesagten Restaurants. Sei es eine köstliche Ramen-Suppe bei Takumi, modern interpretierte Küche mit deutschen Akzenten im K, französische Quiche und Tartes in der Bernstein & Inbar, hausgemachte Ravioli bei Rob’s Kitchen, original italienische Pizza bei Menta, gesundes Superfood bei Greentrees oder spanische Tapas im Frida – für jeden Gaumen ist etwas dabei. Und das ist nur eine kleine Auswahl aus vielen weiteren Gastrokonzepten. Noch spätabends pulsiert hier das Leben in den Außenbereichen der Restaurants, Bars und Cafés und verbreitet einen ganz eigenen Charme.

Ist man auf der Suche nach besonderen Geschenken, Möbeln, Einrichtungsgegenständen und Mode abseits der großen Produzenten, ist man hier ebenfalls genau richtig. In Geschäften wie Hammermann, null:zwo:elf, Four Seasons Lifestyle, (smow), Tuxedo und in weiteren tollen Konzeptstores darf stundenlang gestöbert werden. Jeder wird fündig – garantiert. Und das Beste: Das Viertel um die Lorettostraße und seine Nebenstraßen halten noch weitere Überraschungen bereit. Hier ist das Zuhause von zahlreichen Kreativen. Man findet Agenturen, Fotografen, Restaurants, Bars und inhabergeführter Geschäfte und die Gegend ist somit immer einen Abstecher wert.

Der Verein

Am 26.01.2018 wurde der gemeinnützige Verein Lorettoviertel e.V. gegründet und vernetzt seitdem das Viertel. Er unterstützt den Handel, die Gastronomie, Dienstleister und Kreative auf und rund um die Lorettostraße. Neben erfolgreichen und beliebten Viertelfesten und dem digitalen Stadtteilfest, engagiert sich der Verein bei Projekten wie dem Pop-Up-Park „Platz für gutes Leben“, bei dem vom 29. – 30. August 2020 ein Teilstück der Lorettostraße an der Bilker Kirche komplett für Autos gesperrt wurde, um diesen zur freien Nutzung zurückzuerobern.

Fazit: Das pulsierende Viertel in Unterbilk ist definitiv einen Besuch wert.

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