30.09.2020

Früher zog man nach Berlin, wenn einen das Großstadtleben reizte. Der Jurist Koray entschied sich für Düsseldorf – sicher zu Recht. Wir haben mit ihm darüber gesprochen, was Düsseldorf für ihn ausmacht und warum sein Heimatstadtteil Flingern das neue „Klein-Berlin“ ist.

Wir haben schon öfter über Flingern geschrieben, aber die Bezeichnung „Klein-Berlin“ hörten wir zum ersten Mal. Grund genug, uns genauer anzuschauen, ob Korays Argumente stimmen – und was Flingern so besonders macht.

Hip und „szenig“ unterwegs in Flingern

Direkt neben dem Zooviertel mit seinen Villen und Häusern beginnt Flingern – mehr Kontrast geht fast nicht. Das alte Arbeiterviertel hat mittlerweile alles, was sich ein hippes Herz wünschen kann: Hinterhof-Galerien, charmante Szene-Cafés, Graffiti und spontane Straßenparties. Es gibt Yogastudios, Fair-Fashion-Boutiquen und Second-Hand-Läden. Dazu gesellen sich Gin-Bars, vietnamesisches Streetfood, veganes Essen im Sattgrün und das vermutlich beste Eis Düsseldorfs in Nordmanns Eisfabrik.

Kreatives Flair statt Konzernketten

Direkt neben dem Zooviertel mit seinen Villen und Häusern beginnt Flingern – mehr Kontrast geht fast nicht. Das alte Arbeiterviertel hat mittlerweile alles, was sich ein hippes Herz wünschen kann: Hinterhof-Galerien, charmante Szene-Cafés, Graffiti und spontane Straßenparties. Es gibt Yogastudios, Fair-Fashion-Boutiquen und Second-Hand-Läden. Dazu gesellen sich Gin-Bars, vietnamesisches Streetfood, veganes Essen im Sattgrün und das vermutlich beste Eis Düsseldorfs in Nordmanns Eisfabrik.

Komm auf den Kiez – Flingern bei Nacht

Düsseldorf hat eine riesige Unternehmensdichte – Nicht nur für Koray ein Grund, sich hier niederzulassen. Während er in einer Versicherung mit Blick auf blinkende Fassaden und den Rhein arbeitet, bietet sein Heimatstadtteil Flingern ein ganz anderes Flair: Große Ketten oder Konzerne sucht man hier vergebens. Stattdessen florieren kleine Boutiquen und inhabergeführte Läden. So wie das „Kausal“: Aus dem Wettbüro an der Flurstraße hat der Inhaber ein Café gestaltet – mit viel Seele und einem buntgemischten Publikum. Statt Wetten werden hier neue Freundschaften geschlossen und dabei Konzerten oder Comedyveranstaltungen gelauscht.

Die Creme de la Creme Düsseldorfer Cafés

Zum Tanzen liebt Koray die Rheinpromenade und die Nähe zu den Clubs. Doch wenn es um guten Kaffee geht, zieht es ihn zurück in seinen Heimatstadtteil. Kein Wunder, denn kaum irgendwo gibt es so viele Cafés wie in Flingern. Echte Kleinode, versteckt, individuell und mit jede Menge Charme. Und natürlich mit kriminell gutem Kaffee! Vom etablierten Hüftgold über das heimelige Nebenan bis hin zum Werksverkauf in der Rösterei Schvarz in der alten Farbfabrik.

Unser Gespräch mit dem Neu-Flingeraner

Getroffen haben wir Koray nicht in Flingern, sondern am Rhein, beim Schlendern mit einem Freund. Ein perfekter Ausgangspunkt, um sich treiben zu lassen und zu sehen, was der Abend noch bringt. Laut Koray geht sowas in seiner Heimatstadt Mettmann nicht – klares Urteil für Düsseldorf.   

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