Biografie-Tipps
04.02.2019
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Die Toten Hosen – Am Anfang war der Lärm

Über 30 Jahre deutsche Rockgeschichte. „Hier kommt Alex“, „Alles aus Liebe“, „Zehn kleine Jägermeister“ oder „Tage wie diese“ – wer kennt sie nicht, die großen Hits der Toten Hosen? Diese Band hat Geschichte geschrieben. Ihr Aussehen war zum Davonlaufen. Ihr Benehmen nicht akzeptabel. Ihre Musik dröhnte. Vier von fünf konnten kein Instrument spielen. Wie konnte aus diesen Typen die erfolgreichste Rockband Deutschlands werden? Herbst 2013: Die Toten Hosen haben das erfolgreichste Jahr ihrer Geschichte hinter sich, sie haben mehr Platten verkauft als jemals zuvor, sie haben auf ihrer Tournee vor mehr Menschen gespielt als je eine andere Band in diesem Land. Als Punks gründeten sie ihre Band und spielten für eine Minderheit. Heute ist ihre Musik überall zu hören und auch in der gesellschaftlichen Mitte angekommen. Doch das wollten sie eigentlich nie. Die Band hat sich in den letzten 30 Jahren verändert, alle Mitglieder sind inzwischen über 50 Jahre alt – aber auch Deutschland hat sich verändert. In ihrem Buch weichen sie schwierigen Fragen nicht aus: Sie erzählen ihre persönliche Geschichte, berichten von ihren Anfängen und ihrem sagenhaften Aufstieg, erinnern sich an ihre Kindheit und Jugend, berichten von ihren Abenteuern, Kämpfen und Abstürzen und geben unerwartete Einblicke in das Innenleben einer Rockband. Ein Buch über das Erwachsenwerden, über große und kleine Lebenskrisen und über eine große, aber komplizierte Freundschaft. Ein ehrliches Porträt. Ein faszinierendes Stück Zeitgeschichte.

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Heino – Mein Weg

Lange Zeit hat man auf den Volkssänger Heino sehr unterschiedlich reagiert. Da gab es die alten Fans, die seine Musik liebten und immer zu ihm hielten. Und da gab es das jüngere Publikum, das Heino-Lieder überhaupt nicht schick fand. Heute – nach 50 Jahren im Showbusiness und nach 50 Mio. verkauften Platten – ist alles anders. Mittlerweile kommen ganze Familien zu seinen Konzerten. Heino ist eine generationsübergreifende Kultfigur geworden. In seinem Buch enthüllt der Volksmusiker, was hinter diesem sensationellen Erfolg steckt. Er erzählt von einer schwierigen Kindheit und der Entwicklung seiner einzigartigen Karriere, von echten Freunden und gnadenlosen Feinden, von der Suche nach der großen Liebe und von schweren Schicksalsschlägen. Außerdem berichtet er, wie es 2013 zu dem Überraschungsalbum „Mit freundlichen Grüßen“ kam, warum er mit Rammstein in Wacken auftrat und wie die Zusammenarbeit mit Dieter Bohlen in der Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ abläuft.

Ein Buch für junge und alte Heino-Fans – und für alle, die wissen wollen, wie man über so viele Jahre erfolgreich Musik macht. Heino, 1938 als Heinz Georg Kramm in Düsseldorf geboren, ist der bekannteste Volkssänger Deutschlands. Seit den Sechzigern hat er über 50 Mio. Tonträger verkauft. Durch sein markantes Aussehen und Hits wie „Schwarzbraun ist die Haselnuss“ und „Blau blüht der Enzian“ wurde er zur Ikone der Volksmusik. Und sein Erfolg ist zeitlos. Das bewies sein 2013 erschienenes Album „Mit freundlichen Grüßen“. Die zwölf Coverversionen deutschsprachiger Pop-, Hip-Hop- und Rocklieder standen wochenlang auf Platz 1 der deutschen Charts. Bis heute wurden ihm unzählige Preise, Goldene Schallplatten und andere Auszeichnungen verliehen. Im Dezember 2014 erschien sein neuestes Album „Schwarz blüht der Enzian“. Mit seiner Frau Hannelore lebt er in Bad Münstereifel. Die Biografie ist auch erhältlich als Hörbuch und als E-Book.

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Manfred Krug – Mein schönes Leben

Der Titel „Mein schönes Leben“ lässt eine Autobiografie vermuten. Obwohl es in diesem Buch grob um Krugs Vergangenheit geht, handelt es sich nicht um einen Rückblick auf sein erfolgreiches Leben. Krug blickt auf seine Kindheit zurück, eine Kindheit unter den Bedingungen des Krieges. Mit viel Humor und Ironie erzählt Krug seine Geschichte ab seiner Geburt 1937 in Oranienburg bis 1954, dem Beginn seiner Schauspieler-Karriere. Sein Buch ist ein literarisches Meisterwerk und schildert aus der Sicht einer naiven Kinderperspektive die Eindrücke aus dieser Zeit. Es soll kein Antikriegsbuch sein und ist es doch, denn trotz der kindlichen Perspektive sind die Schilderungen nicht weniger grausam. Krug gibt dem Leser einen einzigartigen Einblick in das Leben der Menschen in der Entstehungsphase der beiden deutschen Staaten nach dem Krieg. Dabei setzt er perfekt die Geschichten über seine Mutter und seine Oma in Szene und zeigt uns die politischen und sozialen Unterschiede zwischen Ost- und Westzone. Außerdem gibt uns Krug einen Einblick in das noch weiter zurückliegende Leben seiner Urgroßmutter Johanna. Sie war eine taubstumme Frau, die ohne Hilfe vier Kinder großgezogen hat. Auch wenn sie sich nie begegnet sind, spielte sie in Krugs Leben eine besondere Rolle. Die Autobiografie endet mit Krugs Eintritt in die Schauspielschule im Jahre 1954.

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Carmen Köhler
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