23.09.2019

Digitalisierung erleichtert nicht nur in vielen Bereichen die Arbeit, sie erweitert auch den Aufgabenbereich der Mitarbeitenden und schafft neue Tätigkeitsfelder. Damit wir bestens gerüstet sind, nehmen zwei aus unserem Team an einer Weiterbildung am EBZ teil, dem Europäischen Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, und absolvieren das Förderprogramm Projekt- und Digitalkompetenz. Denn eines ist klar: Bei immer komplexeren Arbeitsabläufen brauchen wir Experten, die den Herausforderungen des digitalen Wandels kompetent begegnen.

Digitalkompetenz wird zu einem wichtigen Faktor und lässt sich aus unserem Arbeits­alltag nicht mehr wegdenken. Aber was verbirgt sich hinter dem Begriff eigentlich genau? Im Netz gibt es eine Fülle an Informationen, aber keine einheitliche Definition. Im Kern bedeutet Digitalkompetenz aber Folgendes: Wer digital kompetent ist, verfügt über technologiebezogenes Wissen und entsprechende Fähigkeiten, um mit digitalen Medien die Herausforderungen der Gesellschaft zu meistern. Keine Frage also, dass wir Digitalkompetenz brauchen, gerade in der Arbeitswelt 4.0. Deshalb ist es wichtig, Mitarbeiter über den Rand der technischen und wohnungswirtschaftlichen Fachkenntnisse hinaus weiterzuentwickeln und so die Digitalkompetenz im Unternehmen fest zu verankern. Ausgebildete Projektleiter und Fach­experten erhöhen die Dynamik, wenn es zum Beispiel um Sonderprojekte und Spezialthemen geht, die jenseits der Alltagsroutine bewältigt werden müssen. Zudem werden so weitere Entwicklungsmöglichkeiten jenseits der klassischen Führungskarriere geschaffen.

Maren Windbergs und Alexander Peritjatko nehmen an der EBZ-Akademie am Förderprogramm für Projekt- und Digitalkompetenz teil und lassen sich zu Projektleitern ausbilden. In dem sechsmonatigen Programm werden sie in den Bereichen Kommunikation, Projekt- und Change-Management unterrichtet und entwickeln zusätzlich Projekte für das eigene Unternehmen. Weil auch Teilnehmer aus anderen Wohnungsgesellschaften beteiligt sind, wird in dieser Fortbildung der Blick über den Tellerrand gefördert. Durch die Zusammenarbeit und die Projektvorstellungen der anderen lassen sich neue Einblicke gewinnen, zum Beispiel welche Anforderungen an größere bzw. kleinere Unternehmen gestellt werden. So kommt es zu einem wertvollen Wissensaustausch, den wir in Form von Leistungen und Service-Angeboten an unsere Mieter weitergeben können. Aber auch unsere Mitarbeiter werden profitieren – im Rahmen der Weiterbildung werden für ein konkretes Rheinwohnungsbau-Projekt Lösungen entwickelt und mit dem neu­gewonnenen Digital-Wissen umgesetzt.

Maren Windbergs hat 2015 die Ausbildung zur Immobilienkauffrau bei der Rheinwohnungsbau abgeschlossen. Sie arbeitet in der Vermietungsabteilung und studiert neben ihrer Tätigkeit an der EBZ Business School, wo sie den Bachelor in Real Estate Management anstrebt.

Alexander Peritjatko hat seine Ausbildung zum Immobilienkaufmann bei der Rheinwohnungsbau 2016 abgeschlossen. Danach absolvierte er eine Weiterbildung zum Immobilientechniker. Alexander Peritjatko arbeitet in der technischen Kundenbetreuung und hat einen eigenen Wohnungsbestand, für den er der Ansprechpartner ist.

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