Das Wetteramt registriert an über 50 Orten Deutschlands die mittlere Außentemperatur. Diese werden dann mit einer gedachten durchschnittlichen Gebäude-Innentemperatur von + 20 Grad Celsius (°C) verglichen. Beträgt zum Beispiel die mittlere Außentemperatur + 11 °C, so ermittelt sich die Gradtagszahl wie folgt: 20°C – 11°C = 9°C. Dieser Tag hat eine Gradtagszahl von 9. An einem anderen Tag ist die mittlere Außentemperatur nur noch + 5°C. Dann ist an diesem Tag die Gradtagszahl 20-5 = 15. Das Wetteramt ermittelt Tag für Tag die unterschiedlichen Gradtagszahlen und summiert sie auf. Die Gradtagszahlen werden als Monats- oder Jahreswerte veröffentlicht.

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Die Aufteilung erfolgt nach Heizgradtagen. Das Zentralamt des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach am Main hat aus langjähriger Beobachtung der Gradtagszahlen die prozentuale Verteilung auf die einzelnen Monate abgeleitet. Nähere Erläuterungen finden Sie auf der Rückseite Ihrer Abrechnung.
Bei den Geräten der Firma Skibatron liest der Hauswart oder ein technischer Mitarbeiter der Rheinwohnungsbau GmbH bei der Wohnungsabnahme die Heizkostenverteiler ab. Ein Duplikat erhalten der Vermieter, der ausgezogene Mieter sowie die Abrechnungsfirma. Durch die Selbstablesung vermeiden wir die Kosten der Zwischenablesung, welche der Abrechner in Rechnung stellen würde. Bei den Geräten der Firma Techem entfällt die Zwischenablesung gänzlich, da die Werte jeweils zum Mietende und Mietbeginn über Funk an die Firma Techem übertragen werden.
Auch wenn das Jobcenter (ARGE, Grundsicherung) die jeweils fällige Miete direkt an die Rheinwohnungsbau GmbH überweist, so bleibt der Mieter trotzdem unser Vertragspartner. Dieser ist verpflichtet, Mietänderungen bzw. Abrechnungsergebnisse aus Heiz- und Betriebskosten an das Jobcenter (ARGE, Grundsicherung) weiterzuleiten. Nur so ist es möglich, dass das Sozialamt das Mieterkonto ausgleichen kann.
Die Heizkosten-Abrechnungsperiode läuft im Regelfall vom 1. Januar bis zum 31. Dezember eines Jahres. Der Nutzerzeitraum ist die Wohndauer des Nutzers bzw. Mieters innerhalb des Abrechnungszeitraumes. Zieht ein Mieter innerhalb des Abrechnungszeitraumes aus, wird sein Nutzerzeitraum anteilsmäßig berechnet.
Bei den neuen Geräten der Firma Techem gibt es hier keine Probleme mehr, da hier alle Geräte mit einem Funkmodul ausgestattet sind und so die Werte an den Ableser übertragen werden, ohne dass dieser die Wohnung betreten muss. Bei den übrigen Geräten der Firma Skibatron wird mit dem Mieter ein neuer Termin durch die Ablesefirma vereinbart.
Hierunter versteht man eine Einheit, die mehrere Nutzer innerhalb eines oder mehrerer Gebäude abrechnungstechnisch zusammenfasst.
Heizkosten: 30 Prozent der Kosten werden nach Heizfläche verteilt. 70 Prozent der Kosten werden verbrauchsabhängig nach dem Ableseergebnis verteilt. Bei zentraler Warmwasserversorgung zusätzlich: Warmwasser: 30 Prozent der Kosten werden nach Heizfläche verteilt. 70 Prozent der Kosten werden verbrauchsabhängig nach dem Ableseergebnis verteilt. Wenn alle Wohnungen einer Abrechnungseinheit mit Kaltwasserzählern ausgestattet wurden: Kaltwasser: 100 Prozent der Kosten werden verbrauchsabhängig nach dem Ableseergebnis verteilt.
Die Kosten zu 30 Prozent nach der Heizfläche umgelegt werden. Deshalb entstehen auch bei einem Null-Verbrauch Grundkosten.
Nur relevant für Geräte der Firma Skibatron. Bei der Ablesung durch einen Mitarbeiter der Ablesefirma ist darauf zu achten, dass er die richtigen Werte in die Ablesequittung einträgt. Mit Ihrer Unterschrift bestätigen Sie die Richtigkeit der Ablesung. Bitte prüfen Sie vor Ihrer Unterschrift, ob Name, Lage der Wohnung und die eingetragenen Werte übereinstimmen.