11.04.2020

Auch wenn alle zu Hause bleiben müssen, ist es wichtig, sich nicht aus den Augen zu verlieren. Soziale Kontakte stärken den Zusammenhalt und bringen einen auf andere Gedanken. Wir haben für euch Tipps gesammelt, wie ihr sowohl online als auch offline die Verbindung mit Menschen halten und auch für euch selbst die Auszeit nutzen könnt.

1. Video-Verabredungen

Verringert in Zeiten der Corona-Krise die soziale Isolation durch Videotelefonate. Dabei müssen es nicht immer tiefsinnige Gespräche sein. Es kann auch guttun, einfach zusammen zu essen, sich zum gemeinsamen Home-Workout zu verabreden oder neben der Hausarbeit zu quatschen. Alltägliches zu teilen und feste Rituale zu pflegen, stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Videochats könnt ihr zum Beispiel über WhatsApp, Google Hangouts, Skype oder Zoom führen.

2. Gruppenmeetings ins Leben rufen

Euer Tanzverein oder Chor probt gerade nicht? Eure Mama-Gruppe trifft sich nicht mehr? Kein Grund, sich aus den Augen zu verlieren. Online-Treffs halten den Austausch am Leben und stärken die eigene Motivation. Wenn es noch keinen Online-Treff für eure Gruppe gibt, könnt ihr selbst einen initiieren. Auch hier könnt ihr am einfachsten über Whatsapp einen Gruppenvideochat erstellen.

3. Journaling

Tagebuchschreiben ist Teenager-Sache? Journaling – ein Trend aus den USA – macht Tagebucheinträge wieder für jedes Alter populär. Dabei ist es nicht wichtig, ellenlange Texte zu verfassen. Beantwortet jeden Tag einige Fragen für euch, um gezielt über Dinge nachzudenken, die euch beschäftigen:

  • Nennt drei positive Dinge, die heute passiert sind
  • Was hat euch heute besonders gut gefallen?
  • Was würdet ihr morgen gerne anders machen?

5. Briefe schreiben & Hoffnung im Viertel verschicken

Wer denkt, ohne Internet oder Telefon hätten die Leute früher viel weniger Freundschaften oder Kontakt gehabt, ist auf dem Holzweg. Das beweisen die intensiven, spannenden Briefwechsel zwischen Menschen aus aller Zeit. Statt Kurznachrichten schrieb man sich seitenlang persönliche Sachen und philosophierte über Gott und die Welt. Mit einem Brief könnt ihr auch Hoffnung in eurem Viertel schenken: Schreibt an die einsame, alte Dame in der Nachbarschaft, an Bewohner eines Pflegeheims in Ihrer Nähe, oder an Laden- oder Restaurantbesitzer, die teilweise auch um Ihre Existenz bangen.  

6. „Ruf doch mal wieder an.“

Ob Großtante oder alte Jugendfreunde, es gibt immer Leute, bei denen man sich schon lange wieder melden wollte. Und meistens fällt es einem genau dann siedend heiß ein, wenn man gerade auf dem Weg woanders hin ist. Die aktuelle Situation ist daher ein guter Aufhänger, um Leute anzurufen, mit denen man viel zu lange nicht gesprochen hat. Viele sind außerdem zu Hause und besser erreichbar als sonst.

7. Verständnis üben – jedem geht es anders

Während einige es ruhig angehen lassen und viel Zeit haben, müssen andere noch mehr arbeiten als sonst. Wieder andere kämpfen um ihre Existenzgrundlage. Sich auszutauschen ist wichtig, doch nicht jeder hat gleich viel Zeit oder Bedarf, um über bestimmte Dinge zu sprechen. Hier gilt, noch mehr Verständnis als sonst füreinander aufzubringen und zu respektieren, wenn andere eher Raum für sich brauchen.

8. Online Spiele-Abend

Ihr vermisst die Brettspiel-Abende mit euren Freunden? Keine Sorge, darauf müsst ihr nicht verzichten! Denn Spiele wie Kniffel, Siedler, Risiko, Schach oder Schiffe versenken kann man auch gemeinsam online spielen. Tipps und Links zu Online-Gesellschaftsspielen findet ihr auf e-sports.com. Darüber hinaus gibt es viele Seiten mit einer großen Auswahl an „Multiplayer“-Spielen, die man direkt im Browser ohne Anmeldung spielen kann.

9. In alte Erinnerungen stöbern

Derzeit gibt es nur das eine Thema: Corona-Virus. Alle News drehen sich nur noch darum. Es ist wichtig, sich zu informieren. Das steht außer Frage. Aber will man 24 Stunden nur von einem Thema umgeben sein? Falls nicht, schlagen wir einen Blick in die Vergangenheit vor. Stöbert in alten Fotos und macht euch Listen für zukünftige Urlaube oder Pläne. Ihr könnt eure freie Zeit auch damit, die vielen Fotos auf dem Computer zu sortieren. Eine mögliche Plattform, um eure Fotos in einer Cloud zu ordnen, bietet OneDrive.

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