23.06.2015 Betriebliches Gesundheitsmanagement | Eine Mitarbeiterbefragung bei der Rheinwohnungsbau brachte es an den Tag: Vielfach wurde der Wunsch geäußert, mehr über Gesundheitsmaßnahmen und deren Umsetzung am Arbeitsplatz zu erfahren. Der Führungskreis gab grünes Licht, ein Team mit vier Mitarbeitern aus unterschiedlichen Abteilungen schloss sich zusammen und brachte das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) an den Start. „Ziel ist es, die Gesundheit und Leis­tungsfähigkeit unserer Mitarbeiter langfristig zu schützen und zu erhal­ten“, erklärt Thomas Hummelsbeck, Geschäftsführer der Rheinwohnungs­bau. „Gerne haben wir grünes Licht für die Einführung des BGM gegeben – unter der Voraussetzung, dass unsere Mitarbeiter Eigeninitiative zeigen.“ Daran hat es von Beginn an nicht gemangelt: Zunächst hat sich das „BGM-Team“ getroffen, um grundsätz­liche Fragen zu klären – zum Beispiel ob ein spezialisierter Partner oder eine Krankenkasse mit ins Boot zu holen sind. Darüber hinaus fand der Austausch mit Kollegen statt, um relevante Gesundheitsthemen zu sammeln und letztlich zur Freigabe an den Führungskreis weiterzuleiten. „Entschieden haben wir uns für die Zusammenarbeit mit der Techniker Krankenkasse“, erklärt Claudia Wußmann aus der Abteilung Kunden­betreuung und Ansprechpartnerin in Sachen BGM. „In den Gesprächen zeigte sich, dass sich sowohl das Angebot als auch die Themenschwer­punkte mit unseren Vorstellungen deckten. Sehr positiv finde ich zu­dem, dass uns die Techniker Kranken­kasse die Beratungen und Vermittlungen der Dozenten unentgeltlich anbietet.“ Am 5.3.2015 schließlich fiel der Start­schuss für die erste Praxismaßnahme: Frau Döscher-Steinmaßl, freiberufliche Heilpraktikerin (Psychotherapie), hielt vor der (fast kompletten) Belegschaft den ersten Impulsvortrag zum Thema „Progressive Muskelentspannung und Stressbewältigung am Arbeits­platz“. Grundsätzliche Fragen wie „Was ist überhaupt Stress?“ oder „Wann macht Stress krank?“ wurden beantwortet, um im Anschluss kon­krete Übungen mit den Teilnehmern durchzuführen. Zum Beispiel wie Druck auf bestimmte Punkte an den Händen hilft, Stress und Anspannung abzubauen. Die Begeisterung aller Teilnehmer war groß, entsprechend hoch auch die Anmeldezahl für die folgenden sechs Workshops, die von Mai bis September 2015 im Schulungsraum der Rheinwohnungsbau stattfinden. „Nach Abschluss dieser ersten „Staffel“ sind wir gespannt auf das Feedback der Mitarbeiter“, so Claudia Wußmann. „Eines ist allerdings heute schon klar: Ein großes Dankeschön geht an unseren Führungskreis – dafür, dass er uns diese Möglichkeiten eröffnet.“ In der weiteren Planung ist bereits das Thema „Gesunde Ernährung im Büroalltag und Trinkverhalten.“ WAS IST STRESS? Ursprünglich kommt der Begriff aus dem Englischen, speziell aus der Material-prüfung. Hier versteht man unter Stress die Spannung und Verzerrung von Metallen oder Glas. In der Medizin und Psychologie wurde „Stress“ 1950 von dem Vater der Stressforschung, Hans Selye, erstmals auf die Menschen übertragen. Stress bezeichnet die körperlichen und psychischen Antworten des Organismus auf Belastungen. Die auslösenden Ursachen nennt man Stressoren. Gesundheitsmanagement Das Team „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ Heike Dräger | Claudia Wußmann | Beatrix Rose | Klaus Jezowski

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Claudia Wussmann
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