20.10.2015 Im Januar 2015 starteten die Bauarbeiten – 10 Monate später feierten wir zusammen mit zahlreichen geladenen Gästen am 20. Oktober das Richtfest in der Wangeroogestraße/Ecke Spiekeroogstraße in Düsseldorf-Unterrath. Thomas Hummelsbeck, Geschäftsführer und Vorsitzender der Rheinwohnungsbau, sprach die Begrüßungsworte und stellte das Projekt kurz vor. „Errichtet wurde unser Bestand in Unterrath bereits vor dem 2. Weltkrieg. Der überwiegende Teil der 67 Häuser mit 340 Wohnungen ist dann schließlich in die Jahre gekommen – woraufhin wir uns für ein gemischtes Entwicklungskonzept entschieden haben“, erklärt Hummelsbeck. „Wir modernisieren Wohngebäude und haben bereits mehr als 100 Wohnungen auf den neuesten Stand gebracht. Parallel dazu wurden mehrere Häuser identifiziert, die wir durch Neubau ersetzen. Wie hier in der Wangeroogestraße.“ 57 Mietwohnungen mit Garten oder Balkon entstehen auf dem Gelände. Die Grundrisse reichen von 62 m2 bis 120 m2, zur Auswahl stehen 2-, 3- und 4-Zimmer-Wohnungen. Alle Erdgeschosswohnungen sind barrierefrei erreichbar, die 3-geschossigen Gebäude entlang der Wangeroogestraße verfügen über Aufzüge. Das Energiekonzept ist nachhaltig: Die Gebäude erreichen KfW-Effizienzhaus-Standard 55 und unterschreiten damit die gesetzlichen Anforderungen um 45 %. Ziel ist es, einen Mix zu schaffen für unterschiedlichste Ansprüche und alle Generationen – immer unter der Prämisse, dass der Wohnraum bezahlbar bleibt. Ein entscheidender Aspekt, den auch Günter Karen-Jungen, Bürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, in seiner Begrüßungsrede aufgriff. „Die Rheinwohnungsbau hat eine enge, gewachsene Beziehung zur Stadt und gestaltet ihren Wandel aktiv mit. Sie schafft bezahlbaren Wohnraum, der in Düsseldorf sehr knapp ist und ungebremst nachgefragt wird.“ Ulrich Müller, Geschäftsführer des KSD, Katholischer Siedlungsdienst e.V. Berlin, dankte der Rheinwohnungsbau dafür, dass sie bei ihren Projekten auch den kirchlichen Auftrag praktisch in die Tat umsetzt. Dieser besteht darin, dafür Sorge zu tragen, dass die finanziell schwächer gestellten Menschen in unserer Gesellschaft angemessen Wohnraum finden. Das auch mit Blick auf die steigenden Flüchtlingszahlen. Schließlich ergriff Dr. Daniel Ranker, Prüfungsdirektor des Verbandes der Wohnungswirtschaft Rheinland-Westfalen, das Wort und fasste zusammen, was die Rheinwohnungsbau auszeichnet: modernen, nachhaltig konzipierten Wohnraum zu schaffen, der ein entspanntes Zusammenleben verschiedener Generationen möglich macht und das zu attraktiven Mieten. Seinen Abschlussworten „Ein herzliches Glückauf!“ folgte der Auftritt des Zimmermanns auf dem Dachstuhl mit anschließendem traditionellen Einschlagen des letzten Nagels durch den „Bauherren“ Thomas Hummelsbeck. Nach einer kleinen Stärkung machten sich die Gäste zur Besichtigung des Rohbaus auf.

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Valbona Elshani
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