Neubau ca. 26,5 Mio. Euro Modernisierung ca. 7,5 Mio. Euro Insgesamt ca. 34 Mio. Euro
Architektur
Nach Auslobung eines interdisziplinären Architektenwettbewerb im Sommer 2005 und der Auswahl von 2 Siegerarbeiten wurde die städtebauliche Erneuerung dieses Quartiers vorangetrieben. Mit der Planung wurden die erstplazierten Büros beauftragt, wobei der Entwurf von Druschke + Grosser als städtebauliche Leitlinie dient.
Abgeleitet aus dem städtebaulichen Konzept mit der Einschätzung des Wohnungsbedarfes und der möglichen Nutzergruppen wird ein vielfältiges Wohnangebot mit unterschiedlichen Wohnlagen und einem differenzierten Wohnungsmix realisiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Bereitstellung preiswerten, familiengerechten Wohnraums nach dem Prinzip „Wohnen mit eigener Haustür“: Die Wohnungsgrößen der „gestapelten Reihenhäuser“ sind mit denen im Geschosswohnungsbau vergleichbar, der Eigenheimcharakter gibt ihnen eine hohe Attraktivität. Darüber hinaus sind kleinere, altengerechte Wohnungen für Senioren sowie behindertengerechte Wohnungen vorgesehen.
Verschiedene Oberflächenmaterialien sorgen für eine identifikationsstiftende Gebäudegestaltung und geben der Fassade spannungsreiche Proportionen. Einzelne Bauteile wie Haustüren und Fensteröffnungsflügel setzen zudem farbige Akzente.
Energiekonzept
Die Solarsiedlung ist ein ausgewähltes Projekt der Landesinitiative Zukunftsenergien für das Programm „50 Solarsiedlungen in NRW" des Landes Nordrheinwestfalen. Durch den Einsatz verbesserter Dämmung und einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung soll der Heizenergieverbrauch auf den sogenannten 3-Literhaus-Standard gebracht werden. Etwa 20 % des benötigten Warmwasser wird über Solarkollektoren zur Verfügung gestellt.